Gastro-Schnellfinder

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 31.07.2017

Bier in Salat und Panade

Der Gerstensaft ist auch eine raffinierte Zutat

Foto: Kitty - Fotolia
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Bier ist nicht nur zum Trinken da, sondern macht sich auch hervorragend als Zutat in der Küche. Raffiniert eingesetzt unterstreicht es den Geschmack und den Charakter der Produkte.

Die Biersuppe war schon vor 100 Jahre ein Klassiker und hat sich seither in einzelnen Regionen und Haushalten reichlich weiterentwickelt. Mal wird sie mit Rinderbrühe und Röstzwiebeln gekocht, mal mit Gemüsebrühe und Brotwürfeln, mal mit Milch und Rosinen und mal mit Eischnee-Bällchen und Zimt. Ähnlich vielfältig dürften die Rezepte für Biersaucen zu Schweinebraten aller Art sein.

Doch nicht nur in der Hausmannsküche hat Bier seinen Platz. In der modernen, leichten Küche wird seit einigen Jahren eifrig mit dem Gerstensaft experimentiert. Das Pils kommt in den Sud für junges Gemüse oder verfeinert die Rahmsauce zum Fisch. Das würzige Dunkle gibt der Grillmarinade ein intensives Aroma. Mit einem Schuss Weizen wird das Salatdressing sommerlich-prickelnd. Und das herbe Malzbier macht sich gut in der Sauce zum Pfeffersteak. Reichlich kulinarische Inspirationen liefern unsere belgischen Nachbarn. Bei ihnen gelten „Stoofvlees“ – in Dunkelstarkbier geschmortes Rindfleisch – oder Miesmuscheln in Gueuze-Bier als Spezialitäten.

In Backwaren wirkt die Kohlensäure des Bieres als natürliches Triebmittel. Das machen sich Bierbrote und Bierteige zu Nutze. In einen glatten Teig aus Mehl, Eiern und mildem Bier gehüllt, lassen sich Hühnchenfilets, Blumenkohlröschen und Apfelringe gleichermaßen frittieren. Eva Neumann/aid.de/ro


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