Gastro-Schnellfinder

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 25.09.2017

Kultiviert und aromatisch

Die Pfefferminze eignet sich vor allem zur Teebereitung und Herstellung von Minzöl

Gut für den Magen. Foto: Wirths PR
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Die Pfefferminze ist die meist gebräuchlichste unter den Minzen. Wegen ihres Aromas und ihrer natürlichen Heilkraft eignet sie sich wie keine andere Minze vor allem für die Teebereitung und die Herstellung von Minzöl.

Es gibt einige verwandte Kulturen, die bei uns auch wild wachsend anzutreffend sind. Diese enthalten aber wesentlich weniger an ätherischen Ölen, als die „echte" Pfefferminze, Arzneipflanze des Jahres 2004.

Entdeckt wurde sie vor über 300 Jahren durch Zufall in England. Sie wächst nicht wild, sondern ist eine Kreuzung aus verschiedenen wild vorkommenden Minzen. Es gäbe sie heute schlichtweg nicht, hätten sie ihre Entdecker nicht von Anfang an kultiviert.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Das aus den Blättern der Pflanze gewonnene ätherische Öl besteht bis zu 60 Prozent aus Menthol, einem Pflanzenstoff aus der Gruppe der Terpene. Menthol wirkt erfrischend und keimhemmend und ist deshalb der wichtigste Bestandteil. Aber auch die weiter enthaltenen Flavonoide, Gerb- und Bitterstoffe zählen zu den entscheidenden Inhaltsstoffen der Pfefferminze. Pfefferminze ist bekannt für ihre gallenbildenden und krampflösenden Eigenschaften. In Mischung mit Eukalyptusöl und Cajeputöl findet das Pfefferminzöl äußerlich bei leichten Kopfschmerzen, sowie bei lokalen Muskelschmerzen Anwendung.

Pfefferminze wird – meist als Tee – hauptsächlich bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt, z. B. bei akuten Magenbeschwerden, Entzündungen des Dünndarms, Krämpfen und Blähungen. Sie ist deshalb eine wichtige Zutat vieler Magen- und Darmtees. Auch in Arzneiteemischungen für Galle und Leber ist oftmals Pfefferminze enthalten. Wirths PR/sb


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