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 09.11.2017

Raucharomen liegen im Trend

Raucharomen liegen im Trend

Selbst geräucherter Fisch, noch lauwarm serviert, ist eine ganz besondere Spezialität. Foto: djd/www.cobb-grill.de
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Fleisch- und Fischgerichten verleiht das Räuchern eine ganze besondere Note. Geschlossene Grillgeräte zum Beispiel lassen sich mit dem passenden Räuchermehl und hochwertigem Holz in einen kleinen Räucherofen verwandeln. Zart geräucherte Forellen oder selbst geräucherter Lachs, noch lauwarm serviert, sind ganz besondere Spezialitäten, die garantiert jedem munden.

Geräucherter Fisch, hausgemachter Bacon, Pulled Pork - es gibt viele schmackhafte Rezepte zum Räuchern auf dem Grill. So mancher Hobbykoch glaubt, dass diese Zubereitungsart aufwendig ist und man viel Zusatzausrüstung benötigt. Das Gegenteil ist richtig: Viel mehr als einen geschlossenen Grill mit Deckel sowie die passenden Aromageber benötigt man nicht. Ein Cobb Grill beispielsweise lässt sich mit wenigen Handgriffen zum Räucherofen umfunktionieren, um beispielsweise Forellen zuzubereiten. Das Räuchern ist vor allem wegen der charakteristischen Aromen so reizvoll. Zudem werden die Forellen dabei auf niedrigen Temperaturen so schonend gegart, dass sie schön saftig bleiben.

Räuchern Schritt für Schritt erklärt

Entscheidend für die Aromen der Fische ist ein hochwertiges Räuchermehl. Dieses wird in Alufolie eingeschlagen und diese an einer Seite mit kleinen Löchern, etwa mit einer Gabel, versehen. So können sich die Raucharomen gut entfalten. Anschließend den Grill anzünden und die Briketts gut durchglühen lassen. Das Päckchen mit dem Räuchermehl wird anschließend auf der Glut platziert. Forellen eignen sich sehr gut zum Räuchern, ebenso Saiblinge oder Bodenseefelchen oder auch mal eine Lachsseite für die ganze Familie. Eine Forelle braucht zum Räuchern rund anderthalb Stunden, Lachs etwas länger. Noch ein Tipp: Beim Räuchern lassen sich zusätzliche Aromen erzeugen, indem man den Graben des Grills mit Flüssigkeit befüllt. Bier etwa lässt sich sehr gut für einen besonderen Aroma-Kick nutzen. Und wer bereits vorher gegrillt hat, kann oft einfach die Resthitze nutzen, um etwa Fisch zu räuchern. hr/djd


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